Master in Finance in den USA: Voraussetzungen, Kosten und Karrierechancen für deutsche Studierende

Ein Finance-Master in den USA ist für viele deutsche Studierende nicht einfach „Ausland plus Abschluss“. Er ist oft ein bewusster Strategiewechsel: weg von einem Studium, das sich vor allem über Inhalte definiert, hin zu einem Programm, das Inhalte, Recruiting und Netzwerk wie Zahnräder ineinandergreifen lässt.

Wer diesen Schritt plant, merkt schnell: Es geht weniger darum, ob man „gut genug“ ist, sondern ob man das US-System versteht. Welche Voraussetzungen zählen wirklich? Wie kalkuliert man Kosten realistisch? Und welche Karrierechancen sind nach dem Abschluss tatsächlich erreichbar, gerade als internationale Bewerberin oder als internationaler Bewerber?

„Ich dachte, ich brauche vor allem perfekte Noten“, erinnert sich Lena (26), die nach einem Bachelor in Deutschland für einen Finance Master an die Ostküste gegangen ist. „Im Bewerbungsprozess habe ich gelernt: Noten sind wichtig, aber nicht alles. Viel wichtiger war, dass ich erklären konnte, warum genau Finance, warum jetzt und warum diese Schule.“

In diesem Artikel bekommst du genau diesen Überblick: Zulassungsvoraussetzungen, Kosten (inklusive versteckter Posten), Finanzierungsoptionen, ein Gefühl für den ROI und einen Bewerbungsfahrplan, der zu deutschen Lebensläufen passt. Außerdem: typische Fehler, die sich vermeiden lassen, und wie Epro 360 dich dabei unterstützen kann.

Warum ein Master in Finance in den USA? Chancen für deutsche Studierende

Deutschland hat starke wirtschaftswissenschaftliche Programme, keine Frage. Warum also die USA? Die ehrliche Antwort ist: Weil der Finanzmarkt dort eine andere Dichte hat und weil viele Business Schools das Studium konsequent als Brücke in den Jobmarkt bauen.

Wenn du grundsätzlich noch zwischen verschiedenen Grad-Optionen schwankst, lohnt sich auch ein Blick darauf, wie US-Masterprogramme strukturell ticken, von Dauer bis Finanzierung: Masterprogramme in den USA: Studienaufbau, Bewerbung und Finanzierung.

Bedeutung des US-Finanzmarkts

Die USA sind in vielen Bereichen der globale Referenzpunkt: Investment Banking, Private Equity, Venture Capital, Asset Management, Risikomanagement, aber auch FinTech und die großen Corporate-Finance-Hubs globaler Konzerne sind stark US-geprägt.

Das hat einen ganz praktischen Effekt: In vielen Programmen sitzt das Recruiting nicht irgendwo außerhalb, sondern findet rund ums Studium statt. Gastvorträge, Case-Competitions, Networking-Events, Firmenpräsentationen, oft wöchentlich. Die Dynamik ist weniger: „Du studierst und suchst später“, sondern eher: „Du studierst und wirst parallel in Prozesse hineingezogen.“

Tom (28), vorher Werkstudent in einer deutschen Bank, beschreibt den Unterschied so: „In Deutschland war Networking etwas, das man sich mühsam nebenbei erarbeitet. In den USA war es Teil des Systems. Career Services geben dir Termine, Alumni reagieren überraschend schnell, und auf einmal hast du drei Coffee Chats in einer Woche.“

Natürlich ist das kein Freifahrtschein. Wer in ein intensives Programm geht, muss liefern. Aber das Umfeld ist darauf ausgelegt, dass du sichtbar wirst. Und genau das ist für internationale Kandidatinnen und Kandidaten ein zentraler Hebel.

Wichtig ist dabei, dass „Master in Finance“ in den USA nicht überall dasselbe bedeutet. Manche Programme sind stark quantitativ (Financial Engineering Light), andere klar auf Corporate Finance und Valuation ausgerichtet, wieder andere sind als „pre-experience“ Programme gedacht, also für Menschen mit Praktika, aber ohne mehrjährige Vollzeit-Berufserfahrung. Für dich heißt das: Die Frage ist nicht nur „USA oder nicht“, sondern „welcher Programmtag passt zu meinem Profil und zu meinem Recruiting-Ziel“.

Unterschiede zum Master in Deutschland

Die Unterschiede sind nicht nur kulturell, sondern strukturell.

Viele US-Finance-Master dauern 9 bis 16 Monate. Das ist dicht getaktet, dafür bist du schneller wieder im Markt.

Die Programme sind häufig anwendungsorientierter: Modelle, Cases, Präsentationen, Teamprojekte, Interviewtraining. Du lernst Finance nicht nur als Theorie, sondern als Werkzeug. Viele Schulen bauen sehr bewusst Skills ein, die im Recruiting abgefragt werden: Accounting-Brücke, Valuation, Excel/Modeling, Storytelling mit Zahlen, und teilweise sogar konkrete „Recruiting Sprints“ nach dem Motto: diese Woche CV, nächste Woche Coffee Chats, danach Mock-Interviews.

Und bei guten Programmen ist Recruiting nicht Zusatz, sondern mitgedacht: Career Services, On-Campus-Formate, Alumni-Events.

Wer später in internationalen Rollen arbeiten will, profitiert zudem oft von der Selbstverständlichkeit, mit der in den USA präsentiert, verhandelt und argumentiert wird. Das ist Training fürs echte Berufsleben.

Ein Punkt, den viele erst vor Ort merken: Das US-System bewertet nicht nur Prüfungen am Ende, sondern auch laufende Leistung. Das kann entlasten, weil du nicht alles auf einen Klausurtag stapelst, aber es fordert Konstanz. Und genau diese Konstanz ist später im Job ein Vorteil, weil sie Arbeitsroutinen aufbaut.

Wenn du an dieser Stelle noch grundsätzlich sortierst, ob du wirklich „Master“ willst oder ob ein anderer Abschlussweg besser passt, hilft dieser Überblick: Bachelor vs. Master in den USA: die wichtigsten Unterschiede.

Zulassungsvoraussetzungen für einen Master in Finance in den USA

„Finance Master USA Voraussetzungen“ klingt nach Checkliste. Und ja, es gibt formale Kriterien. Aber der springende Punkt ist: US-Schulen lesen Bewerbungen nicht wie deutsche Hochschulen. Sie prüfen nicht nur, ob du reinpasst, sondern ob du das Programm bereicherst und ob dein Plan plausibel ist.

Als breitere Orientierung, welche Nachweise internationale Studierende in den USA typischerweise brauchen (Tests, Unterlagen, Visum-Logik), ist dieser Beitrag hilfreich: US-Studium: Diese Voraussetzungen gelten für internationale Studierende.

Akademische Anforderungen (Noten, Vorstudium)

Fast immer brauchst du einen Bachelorabschluss. Inhaltlich sind diese Hintergründe besonders passend:

  • BWL / VWL, Finance, Accounting
  • Wirtschaftsinformatik / Data Analytics
  • Mathematik, Statistik
  • Ingenieurwissenschaften mit starkem quantitativen Fokus

Noten zählen, aber sie sind selten das alleinige Kriterium. Ein solides quantitatives Profil ist wichtig, weil Finance-Master häufig schnell in Statistik, Valuation, Portfolio-Theorie, Derivate oder Financial Modeling einsteigen.

Eine sehr gute deutsche Note hilft. Eine mittlere Note ist nicht automatisch ein Ausschluss, wenn andere Bausteine stark sind: relevante Praktika, überzeugender Testscore, klare Ziele, starke Empfehlungen.

Mehmet (27) bringt es auf den Punkt: „Ich hatte keine Überfliegernoten. Aber ich konnte zeigen, dass ich in Finance schon gearbeitet habe, dass ich weiß, wie anspruchsvoll das ist und was ich damit vorhabe.“

Was US-Schulen oft stärker interessiert als in Deutschland: ob du in den Kursen „mitgehen“ wirst. Wenn dein Transcript eher qualitativ ist (wenig Mathe/Stats/Accounting), kann es sinnvoll sein, das Profil zu ergänzen: quantitative Kurse, ein starkes Praktikum, ein klarer Modeling-Fokus im Lebenslauf oder ein überzeugender Testscore. Nicht, um „Lücken zu verstecken“, sondern um eine klare Botschaft zu senden: Ich kann das Tempo, und ich weiß, warum ich genau dieses Programm will.

GMAT, GRE und Englischtests (TOEFL, IELTS, Duolingo)

Viele Programme akzeptieren GMAT oder GRE, manche bieten inzwischen Test-Waiver an. Für internationale Bewerberinnen und Bewerber kann ein guter Score trotzdem ein starkes Signal sein, besonders wenn er Noten ausbalanciert oder deine quantitative Stärke unterstreicht.

  • GMAT oder GRE (je nach Programm)
  • Englischtest: häufig TOEFL oder IELTS; einige Schulen akzeptieren auch Duolingo, aber nicht flächendeckend

Der häufigste Fehler ist Timing: Wer zu spät mit Tests startet, sitzt am Ende mit einem okayen Score da und verpasst die Chance, die Bewerbung deutlich aufzuwerten.

Plane Tests so, dass du Zeit für einen zweiten Versuch hast. Nicht, weil du musst, sondern weil es deine strategische Freiheit erhöht.

Ein praktischer Blick aufs Zusammenspiel: In vielen Finance-Mastern ist „Quant“ nicht nur ein Nice-to-have. Selbst wenn das Curriculum nicht Financial Engineering heißt, brauchst du solide Grundlagen, um in Valuation, Fixed Income, Derivaten oder Portfolio-Themen nicht jede Woche nur hinterherzulaufen. Wenn du weißt, dass Mathe bei dir eher „okay“ ist, ist das kein Knock-out. Es heißt nur: Du solltest frühzeitig entscheiden, wie du Stabilität reinbringst (Testscore, Kurswahl, Praktikum, Story).

Berufserfahrung und Motivationsschreiben

Viele Finance-Master sind auf Early Career ausgelegt. Vollzeit-Berufserfahrung ist oft kein Muss, aber Praktika sind Gold wert. US-Schulen wollen sehen, dass du Finance nicht nur spannend findest, sondern schon erlebt hast, wie der Alltag aussieht.

Ein zentraler Baustein ist das Motivationsschreiben bzw. die Essays. Hier geht es nicht um schön schreiben, sondern um Klarheit:

  • Warum Finance?
  • Warum USA?
  • Warum diese Schule?
  • Welche Rolle willst du danach?
  • Welche Schritte sind logisch dorthin?

Sarah (25) sagt rückblickend: „Mein erster Essay war korrekt, aber steril. Erst als ich konkrete Situationen beschrieben habe, das Projekt, der Moment, in dem ich gemerkt habe, dass ich wirklich in Finance will, hatte der Text Persönlichkeit.“

Der Unterschied zwischen „guter“ und „starker“ Bewerbung ist oft nicht Talent, sondern Übersetzung: Du übersetzt deinen deutschen Lebenslauf ins US-Lesemuster. Das bedeutet: weniger „ich habe gelernt“, mehr „ich habe geliefert“. Weniger abstrakt, mehr konkret. Nicht, weil US-Schulen oberflächlich sind, sondern weil sie Recruiting-Logik gewohnt sind: Wer greifbar ist, wird eingeladen.

Wenn du dabei über Begriffe stolperst (College, School, Department, Program) oder unsicher bist, wie sich das im US-System voneinander abgrenzt, hilft diese Einordnung: Unterschied College und University in den USA.

Studiengebühren und Gesamtkosten eines Finance Masters in den USA

Die Kostenfrage ist der Moment, in dem viele Pläne entweder konkret werden oder wackeln. Und hier lohnt sich Ehrlichkeit: Es geht nicht nur um Tuition Fees. Es geht um das Gesamtpaket.

Kosten und Studienalltag im Finance Master in den USA: Campus, Stadt und Budgetplanung

Wenn du parallel schon einmal ein vollständiges Kostenbild für ein US-Studium aufbauen willst (auch jenseits von Finance), dann lies zusätzlich: Studium in USA Kosten: Alle Ausgaben erklärt.

Typische Tuition Fees an Business Schools

Die Spannbreite ist groß. Je nach Schule, Dauer und Reputation liegen die Gebühren oft im Bereich von mehreren zehntausend bis deutlich über hunderttausend US-Dollar. Ein kurzes Programm kann teuer wirken, aber es bringt dich auch schneller zurück in den Arbeitsmarkt.

Schau nicht nur auf die Tuition Fee, sondern auf die „Cost of Attendance“, die viele Unis veröffentlichen. Dort sind oft bereits weitere Posten einkalkuliert.

Was viele unterschätzen: Die „Tuition“ ist nicht immer alles, was du für Kurse bezahlst. Je nach Uni kommen Gebühren für Career Services, Tech, Student Services oder bestimmte Kurspakete dazu. Das ist nicht immer dramatisch, aber es macht in Summe einen Unterschied, wenn du dein Budget wirklich sauber planen willst.

Ein realistischer Ansatz ist, die Kosten in drei Blöcke zu denken:

1) Fixe Unikosten (Tuition, mandatory fees)
2) Fixe Lebenskosten (Miete, Versicherung, Grundversorgung)
3) Variable Kosten (Networking, Reisen, Bewerbungs- und Testkosten, Umzug)

Das klingt banal, aber es verhindert den Klassiker: Du kalkulierst nur Block 1, überstehst Block 2 irgendwie, und Block 3 reißt dir dann die Reserve weg.

Mehr Kontext zu Studiengebühren und typischen Kostenstrukturen findest du hier: Studiengebühren USA: Kosten und Finanzierung im Überblick.

Lebenshaltungskosten je nach Stadt und Campus

Ob du in einer Metropole oder einer College-Stadt studierst, macht einen großen Unterschied. Budgettreiber sind vor allem Miete, Mobilität und Alltag.

Networking kostet nicht zwingend viel Geld, aber es hat manchmal soziale Eintrittskarten: Coffee Chats, Alumni-Treffen, kleinere Events. Wenn du ständig nicht kannst, weil es nicht ins Budget passt, verpasst du Chancen. Das heißt nicht, dass du ständig konsumieren musst, aber du solltest Raum dafür einplanen.

Ein hilfreicher Perspektivwechsel: Viele denken zuerst in „Lebenshaltung = Miete + Essen“. Im Recruiting-Alltag kommt aber oft ein dritter Posten dazu: Mobilität. Nicht unbedingt täglich, aber in Peaks. Wenn dein Programm stark in New York, Boston, Chicago oder San Francisco rekrutiert, können ein paar Reisen (oder auch nur regelmäßige Fahrten) schnell relevant werden.

Versteckte Kosten (Versicherung, Gebühren, Reisen)

Typische Posten, die in Rechnungen gerne fehlen:

  • Krankenversicherung
  • Student Fees (Technologie, Services etc.)
  • Visa- und SEVIS-Gebühren
  • Bewerbungs- und Testkosten (GMAT/GRE, TOEFL, Übersetzungen)
  • Flüge und Reisekosten

Wer hier sauber kalkuliert, gewinnt Ruhe. Und Ruhe ist in einem intensiven Programm erstaunlich viel wert.

Viele unterschätzen außerdem den Währungseffekt: Wenn du in Euro planst, aber in US-Dollar bezahlst, kann ein ungünstiger Wechselkurs dein Budget spürbar verschieben. Das ist kein Grund, es nicht zu machen. Es ist nur ein Grund, nicht mit „das passt schon“ zu planen.

Wenn du das Gefühl hast, du hast überall Zahlen, aber nie ein klares Gesamtbild, hilft dieser Reality-Check sehr: USA-Studium: Was es wirklich kostet.

Finanzierung, Stipendien und ROI des Master in Finance

Die wichtigste Frage ist selten „Wie teuer ist es?“, sondern „Wie finanziere ich es so, dass es mich nicht lähmt?“

Stipendienarten (Merit, Need-based, Assistantships)

In den USA spielen Stipendien eine große Rolle, aber die Logik unterscheidet sich:

  • Merit-based (Profil, Scores, Leistung, Potenzial)
  • Need-based (je nach Institution)
  • Assistantships (in manchen Programmen möglich, in sehr kurzen Finance-Mastern oft begrenzt)

Merit-Stipendien sind für viele deutsche Bewerberinnen und Bewerber der entscheidende Hebel. Dafür muss die Bewerbung an den Stellen stark sein, die US-Schulen belohnen: klare Story, stimmiges Ziel, starker akademischer und quantitativer Nachweis.

Jonas (26): „Ich habe nicht damit gerechnet. Am Ende waren es 25 Prozent. Das hat den Plan plötzlich realistisch gemacht.“

Warum US-Unis überhaupt bereit sind, sehr viel Geld über Fee-Waivers und Scholarships zu bewegen, erklärt dieser Beitrag gut: Warum geben amerikanische Unis viel Geld für Stipendien für internationale Studenten aus?.

Ein Punkt, der speziell für Finance zählt: Manche Programme sind extrem Recruiting-getrieben. Das heißt, sie „kaufen“ sich mit Stipendien nicht nur Talente, sondern auch spätere Platzierungen. Gute Placement-Quoten sind Marketing. Und genau deshalb ist deine Bewerbung nicht nur „Bitte nehmt mich“, sondern auch „Ich steigere eure Outcome-Story“. Das klingt hart, aber es ist in der Praxis ein Vorteil: Wenn du dein Ziel und deinen Fit sauber erklärst, kannst du in genau diese Logik reinrutschen.

Bildungskredite, Eigenmittel und Nebenjobs

Für internationale Studierende gelten andere Spielregeln. Trotzdem gibt es Optionen:

  • Eigenmittel
  • Kredite (abhängig vom Anbieter, teils mit Bürgschaft)
  • Unterstützung durch Familie
  • Nebenjobs auf dem Campus (visarechtlich begrenzt)

Ein intensives Programm lässt selten viel Zeit für Jobs, die dein Budget retten. Plane Nebenjobs als Bonus, nicht als Fundament.

Was in der Praxis wirklich hilft, ist ein Finanzierungs-Mix mit Priorität: Erst die großen Hebel (Scholarships, Gebührenreduktion), dann Planbarkeit (Eigenmittel, Familie, Kredite), und ganz zum Schluss die kleinen Stellschrauben (Nebenjob, Einsparungen im Alltag). Viele drehen es um und verlieren Zeit an Details, bevor die großen Entscheidungen stehen.

Gehaltsperspektiven und Amortisation der Investition

ROI hängt stark ab von:

  • Schule und Recruiting-Stärke
  • Zielbranche (IB, Consulting, Corporate Finance, FinTech)
  • Region
  • Visa- und Arbeitserlaubnisplanung
  • deiner Bereitschaft, in Recruiting-Prozessen aktiv zu sein

Ein Finance-Master kann sich sehr schnell rechnen, kann aber auch ein teurer Umweg sein, wenn man ohne Plan reingeht. Der entscheidende Unterschied ist meistens nicht Talent, sondern Vorbereitung.

Ein ehrlicher ROI-Check für internationale Bewerberinnen und Bewerber ist: Wie realistisch ist dein Arbeitsfenster nach dem Studium? Für viele ist die Option „OPT“ (Praktische Arbeitserlaubnis nach dem Studium) der erste Schritt. Manche Programme sind als STEM-Programme klassifiziert, dann kann sich dieses Zeitfenster verlängern. Das ist kein Detail, sondern kann deine Recruiting-Strategie verändern, weil Firmen bei längerer Planungssicherheit eher ja sagen.

Das heißt nicht, dass ein nicht-STEM Finance Master „schlecht“ ist. Es heißt nur: Du solltest das Thema früh in die Programmwahl einbauen, statt es erst nach der Zusage zu entdecken.

Bewerbungsstrategie und Zeitplan für deutsche Bewerber

Wenn du dich fragst: „Master Finance USA Bewerbung, wie gehe ich das an?“ Dann denk in Phasen statt in einzelnen Aufgaben.

Als Fundament für die gesamte Organisation (Dokumente, Fristen, Ablauf) kann dieser Beitrag eine gute Ergänzung sein: Studieren in den USA: So organisierst du deinen Auslandsaufenthalt.

Idealer Zeitplan von der Recherche bis zur Einschreibung

Als Orientierung:

  • 12 bis 15 Monate vorher: Programme vergleichen, Ziele schärfen, Strategie festlegen
  • 10 bis 12 Monate vorher: Tests planen, Essays vorbereiten
  • 8 bis 10 Monate vorher: Empfehlungen anbahnen, CV auf US-Format, Programmliste final
  • 6 bis 8 Monate vorher: Einreichen in passenden Runden
  • danach: Finanzierung, Visa, Housing, Kursplanung

Früh starten ist kein Perfektionismus, sondern Risikomanagement. Du brauchst Puffer.

Was bei Finance oft zusätzlich zählt: Recruiting startet nicht erst nach Semesterstart. Viele Prozesse laufen früh, und manche Rollen rekrutieren in klaren Zyklen. Heißt für dich: Du willst nicht im September auf dem Campus ankommen und dann erst anfangen, dein Profil zu schärfen. Idealerweise hast du vor dem Start schon ein sauberes Narrativ, einen CV, ein paar Kontakte, und eine Vorstellung davon, welche Rolle du wirklich anpeilst.

Auch das Thema Visum ist kein „später“. Es ist eine Prozesskette mit festen Schritten, die du nicht abkürzen kannst. Für einen ersten Überblick: Studentenvisum USA: Die vollständige Anleitung für Studierende. Und wenn du speziell die F-1-Logik tiefer verstehen willst: F-1 Studentenvisum für die USA beantragen.

Häufige Fehler in der Bewerbung und wie du sie vermeidest

Die häufigsten Stolpersteine:

  • Essays klingen austauschbar
  • Schule wird nicht spezifisch adressiert
  • Tests werden zu spät angegangen
  • Empfehlungen bleiben zu vage
  • Karriereplan ist Wunsch statt Strategie

Nina (24): „Ich hatte Angst, zu direkt zu sein. Aber US-Schulen wollen Klarheit. Nicht große Worte, sondern einen nachvollziehbaren Plan.“

Für Finance kann man diese Fehler noch konkreter übersetzen:

Ein häufiger Essay-Fehler ist „Finance ist spannend, weil Zahlen“. Das ist zu generisch. Viel stärker ist: Welche Entscheidungssituationen interessieren dich? Welche Art von Finance? Markt (Public Markets) oder Unternehmen (Corporate)? Deal-getrieben (M&A) oder langfristig (Asset Management)? Und warum ist genau dieses Programm der logischste nächste Schritt?

Ein zweiter Fehler ist das Timing im Profil. Viele beginnen mit dem CV, wenn die Deadlines näherkommen. In Finance ist dein CV aber nicht nur ein Dokument, sondern eine Recruiting-Währung. Das bedeutet: Du willst früh überlegen, welche Stationen du wie erzählst, welche Projekte du betont, welche Skills du sichtbar machst.

Und drittens: Menschen unterschätzen Recommendations. „Der Professor kennt mich“ reicht nicht, wenn er nichts Konkretes schreiben kann. Gute Recommendations sind Beispiele, nicht Komplimente.

Wie Epro 360 dich unterstützt

Ein Finance-Master in den USA ist ein Invest, finanziell und persönlich. Epro 360 hilft dir dabei, dass diese Investition nicht auf Hoffnung basiert, sondern auf einem Plan.

Strategie, Matching, Vorbereitung

Strategie: Wir machen aus einem groben Wunsch ein klares Zielbild. Welche Rollen passen zu dir? Welche Skills fehlen? Welche Schritte sind realistisch?

Matching: Nicht jede Business School ist für jedes Ziel gleich gut. Wir schauen, wo Recruiting wirklich funktioniert, wo Alumni sitzen, und welche Programme zu deinem Profil passen. Erfahre hier, wie Epro 360 Studierenden für deinen Master in den USA hilft.

Vorbereitung: Tests, CV, Essays, Interviewtraining. Vor allem aber: Wir bringen deine Geschichte so auf den Punkt, dass sie nicht wie ein Standardtext wirkt, sondern wie du, klar, nachvollziehbar und glaubwürdig.

David (27): „Allein hätte ich etwas Richtiges abgeliefert. Mit Guidance wurde es überzeugend. Das ist der Unterschied.“


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