Die New York University. Wer den Namen hört, denkt an die violetten Flaggen, die in den Straßen von Greenwich Village hängen, an Filmstudierende, die mit Kamerataschen über die Gehwege hetzen, und an Business-Studenten, die im Café an der Ecke ihre Präsentationen überarbeiten. Kaum eine Uni hat dieses besondere Flair, das man schwer beschreiben kann: ein Mix aus urbaner Energie, kultureller Vielfalt und dem Gefühl, mitten im Zentrum der Welt zu studieren.
Doch bevor dieser Traum Wirklichkeit wird, steht für die meisten eine Frage im Raum, die alles andere überstrahlt. Was kostet das eigentlich?
Die ehrliche Antwort: viel. Aber die Realität ist komplexer, als es auf den ersten Blick wirkt. Ein Studium an der NYU ist teuer, ja, aber es ist für viele auch ein prägendes Investment in ihr Leben, ihre Karriere und ihr persönliches Wachstum. Was genau hinter diesen Summen steckt, wie hoch die Studiengebühren sind, welche versteckten Kosten auf dich zukommen und welche Chancen es auf finanzielle Unterstützung gibt, schauen wir uns hier ausführlich an.
Überblick: Was ist NYU und was macht sie besonders?
Die NYU ist keine klassische Campus-Universität. Man betritt kein abgeschlossenes Areal, sondern bewegt sich inmitten der Straßen von Manhattan, während Lecture Halls, Bibliotheken und Wohnheime sich wie selbstverständlich zwischen Cafés, Galerien und Musikclubs einfügen. Dieser offene Charakter gehört zum Selbstverständnis der Universität.
Gegründet wurde die NYU 1831 mit dem Anspruch, Bildung zugänglich und zeitgemäß zu machen. Heute zählt sie zu den größten privaten Universitäten der USA, mit Standorten in Abu Dhabi, Shanghai und zahlreichen Study-Away-Zielen weltweit.
Die Programme – allen voran die Tisch School of the Arts, die Stern School of Business und die Faculty of Arts & Science – sind international renommiert. Ein ehemaliger Student aus Stuttgart brachte es einmal so auf den Punkt:
„In meinen Seminaren saßen Menschen aus allen Kontinenten. Jeder brachte eine eigene Perspektive mit. Man lernt hier nicht nur Inhalte, sondern auch Welten kennen.“
Diese Atmosphäre zieht Jahr für Jahr Tausende internationale Studierende an. Doch genau wie ihre Lage ist auch der Preis außergewöhnlich.
Studiengebühren für internationale Studierende
Im Gegensatz zu vielen US-Universitäten unterscheidet die NYU nicht zwischen In-State, Out-of-State oder internationalen Studierenden. Alle zahlen denselben Betrag. Fair – aber hoch.
Die jährlichen Studiengebühren liegen je nach Programm zwischen etwa 56.000 und über 70.000 Dollar. Für manche spezialisierte Programme – vor allem im Kunst-, Film- oder Business-Bereich – können zusätzliche Gebühren dazukommen, die das Budget weiter erhöhen.
Eine Filmstudentin aus Köln erzählte uns:
„Ich wusste, dass es teuer wird, aber als die erste Rechnung kam, musste ich erst mal tief durchatmen. Trotzdem: Die Ausbildung hier ist einzigartig. Jede Woche lerne ich Dinge, die mich näher an meinen Traum bringen.“
Bachelor- und Master-Programme im Vergleich
Im Bachelorbereich bewegen sich die Gebühren recht stabil im Korridor zwischen 56.000 und 60.000 Dollar pro Jahr. Unterschiede ergeben sich oft erst durch zusätzliche Kosten wie Labore, Technik oder Material.
Bei Master-Programmen variiert das stärker. Ein Master in den Sozial- oder Geisteswissenschaften kann preislich noch in diesem Bereich liegen, während Business-Programme oder spezialisierte Kunststudiengänge teils deutlich teurer werden. Die Stern School of Business gehört zu den kostspieligsten Business Schools der Welt.
Eine MBA-Absolventin erzählte:
„Es war ein Risiko. Ein großes. Aber das Netzwerk und die Jobchancen nach dem Abschluss waren genau der Hebel, den ich gebraucht habe. Ohne NYU wäre ich heute sicher nicht da, wo ich bin.“
Ob sich die Kosten lohnen, hängt also stark vom individuellen Studium und den persönlichen Zielen ab.
Weitere Kosten: Unterkunft, Verpflegung und Materialien
Viele rechnen zuerst die Studiengebühren und denken: Das ist hart, aber machbar. Dann kommt New York – und die Rechnung wird plötzlich viel länger.

Wohnen
Die Wohnheime der NYU bewegen sich zwischen etwa 13.000 und 20.000 Dollar pro akademischem Jahr. Sie sind sicher, zentral und im Vergleich zu Manhattan privatmiettechnisch fast ein Schnäppchen.
Wer privat mietet, landet schnell im vierstelligen Bereich pro Monat. Ein WG-Zimmer für 1.800 bis 2.500 Dollar? Normal. Ein eigenes Studio für 3.000 Dollar? Auch normal.
Ein Student aus München sagte einmal:
„In New York vermietet man Quadratmeter wie Edelmetalle. Man zahlt immer zu viel, aber man tut es trotzdem.“
Verpflegung
Meal Plans liegen meist zwischen 4.000 und 6.000 Dollar pro Jahr. Wer selbst kocht, kann mit etwa 300 bis 500 Dollar pro Monat auskommen. Wer regelmäßig essen geht, eher mit 600 bis 900 Dollar.
Materialien
Lehrbücher sind in den USA teuer. Je nach Fach sind 300 bis 800 Dollar pro Semester realistisch. Kunst- und Filmstudiengänge können deutlich höhere Materialkosten haben.
Dazu kommen „kleine“, aber regelmäßige Nebengebühren wie Student Services, Technology Fees oder Laborkosten.
Transport und Freizeit
Eine MetroCard Unlimited kostet rund 132 Dollar pro Monat. Taxis nutzt man irgendwann nur noch in Ausnahmefällen.
Freizeit wiederum frisst mehr Budget, als viele erwarten. Ein Museum, ein Konzert, ein spontaner Abend mit Freunden – New York lädt ständig ein, und fast alles davon kostet.
Je nach Lebensstil sind 200 bis 500 Dollar pro Monat realistisch.
Finanzierungsoptionen und Stipendien
Die Summen wirken überwältigend, aber viele Studierende schaffen es – nicht durch einen einzigen großen Geldgeber, sondern durch viele kleine Bausteine. Stipendien der NYU sind möglich, aber hart umkämpft. Externe Förderungen aus Deutschland, wie vom DAAD oder Stiftungen, spielen oft eine entscheidende Rolle.
Ein Berliner Student, der ein Teilstipendium bekam, erzählte:
„Ich habe über zwanzig Stiftungen angeschrieben. Viele haben nicht einmal geantwortet. Eine einzige hat Ja gesagt. Aber dieses eine Ja hat alles verändert.“
Der Schlüssel ist Vorbereitung: früh anfangen, überzeugende Unterlagen, klare Motivation. Wer seine Geschichte authentisch erzählt, hat bessere Chancen, gehört zu werden.
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